Carlos Urban

Frisch eingetroffen

Nachdem ich von der Nachfrage angenehm überrascht war, aber eben auch überrascht und die erste Bestellung schnell vergriffen, ist nun Nachschub von der Druckerei eingetroffen. Wieder ist ein Kofferraum voller Bücher ausgeliefert worden, aber jetzt kann die ständige Verfügbarkeit gewährleistet werden. Leider musste ich die Erfahrung machen, dass die Postlaufzeiten für Büchersendungen zum Teil bis zu vier Tage dauern können. Das ist schade, aber nicht zu ändern.

Noch Fragen?

Möglicherweise haben Sie viele Fragen zur Freimaurerei. Stellen Sie sich, ganz einfach hier auf meiner Website im Bereich für Fragen. Ob Sie etwas zur Freimaurerei im Allgemeinen wissen möchten, zu meinen Büchern im Speziellen oder spezielle Fragen zu den verschiedenen Themen auf dieser Website: trauen Sie sich.

Ihre Fragen werde ich so gut beantworten, wie es mir möglich ist. Manchmal kann es ein bisschen dauern, denn über manche Frage muss man eine Weile nachdenken dürfen. Übrigens: außer mir können auch alle anderen antworten, die sich für meine Website als Benutzer eingetragen haben. Das kann die Sache durchaus spannend machen.

Warum ich die Bücher geschrieben habe

Vor kurzer Zeit fragte mich jemand in der Loge, warum ich mir eigentlich die Mühe gemacht habe, die beiden bisherigen Bücher zu freimaurerischen Themen zu schreiben, zumal es doch schon so viele andere Werke zum Theme gibt.

Gerade weil ich viele der Bücher gelesen habe, ist die einfache Antwort. Es gibt viele interessante Literatur, die sich mit der Freimaurerei als solcher auseinandersetzt, mit der Geschichte, den Ritualen, der Wirkungsweise. Aber viele Bücher sind alt und heute nur noch bedingt gültig, und viele zeitgenössische Werke atmen den Geist der vergangenen Freimaurerei. Einer Freimaurerei, der Wunschbild in einem selbstgefälligen Bürgertum des 19. und frühen 20. Jahrhunderts stehen geblieben ist. Gerade gestern hörte ich dazu den wunderbaren Satz eines Bruders aus Hannover: „Viele Freimaurer wollen verwalten statt gestalten“. Da bin ich anders, und das ist der wesentliche Antrieb. Ich komme darauf zurück.

Besonders schlecht sieht es aus meiner Sicht bei den Ratgebern in und zur Freimaurerei aus. Hier ist lange nichts erwähnenswert Neues vorgelegt worden. Die Bücher und Hefte, die zu ihrer Zeit gut gewesen sein mögen, sind längst überholt. Die Gesellschaft unterliegt einem dramatischen Wandel, die Freimaurerei muss ihn mitmachen; macht ihn auch mit, wie Logen immer mit einer gewissen Gelassenheit und Verzögerung der Zeit gefolgt sind und ihre Wertvorstellungen in die neue Zeit transportierten. Dazu braucht es gleichermaßen ermahnende wie ermunternde Stimmen, und die gibt es zum Glück, wenn manche Brüder sie auch als unbequem empfinden und sich nur zögerlich mit Veränderungen befassen.

Freimaurerei soll Akzente setzen

Freimaurerei soll sich den gesellschaftlichen Veränderungen nicht anpassen im Sinne einer opportunistischen Kompatibilität, aber sie soll doch ihre Akzente setzen, die Veränderungen mitgestalten und ihre mühsam errungenen Wertvorstellungen auch in einer dynamischen Umwelt erhalten und ausbauen. Dazu braucht es Menschen, die den Status Quo hinterfragen, den Ballast der Geschichte trennen von den sinnvollen Traditionen und die Wege aufzeigen, wie man unter geänderten Bedingungen Werte vermitteln kann.

Dem Credo der Freimaurer folgend muss die Verbesserung der Menschheit beim einzelnen Menschen und in der Loge beginnen. Insofern ist es wichtig, die Qualität der Zusammenarbeit und des Verständnisses, der Diskussionskultur, des Lernens und des Miteinander in den Logen zu verbessern. Darum bemühe ich mich darum, den Logen entsprechende Werkzeuge an die Hand zu geben.

Mein erstes Buch „Freimaurerische Bürgschaft“ richtet sich primär an Mitglieder der Logen. Ich habe gesehen und gehört, dass es in fast allen Logen den Bedarf und die Bereitschaft zur Nachbesserung gibt. Es gibt viele Ansatzmöglichkeiten, mir erschien die Aufgabe des Bürgen als ein wichtiger Schlüssel, mit dem die Qualität der freimaurerischen Arbeit und Zusammenarbeit deutlich verbessert werden könnte. Dieser Ratgeber ist in den Logen sehr freundlich aufgenommen worden und wie ich höre, haben die Vorschläge zu vielen Denkprozessen geführt. Man muss nicht meiner Meinung sein, wenn ein solches Buch aber Anlass ist, Gewohnheiten zu überprüfen und Sensibilität für Verbesserungen zu entwickeln, ist das ein großer Schritt vorwärts.

Der zweite Schritt war, den Logen keine „zufällig gefundenen“, sondern echte „Suchende“ zuzuführen, die an sich arbeiten und sich verbessern möchten. Ich habe sehen müssen, dass viele Interessenten schwärmerische oder falsche Vorstellungen von der Freimaurerei hatten und es in zu vielen Fällen zu Aufnahmen in personell notleidenden Logen kam. Enttäuschungen, Frust und Streit in der Loge sind die Folge.

Freimaurer in 60 Minuten geht nicht

Mein Ansinnen war und ist es, mit meinem zweiten Buch „Warum gute Leute Freimaurer werden sollten. Und wie.“ Interessenten aufzuklären, für die Ideen der Freimaurerei zu begeistern, aber die unbedachten Schwärmer abzuhalten und diejenigen, die sich den gesamten „Menschwerdungsprozess“ der Freimaurerei zu einfach vorstellen. Freimaurerei in 60 Minuten ist nicht machbar, auch nicht in Schnellkursen erlernbar, sondern bedarf ausdauernder Arbeit, die aber mit großer Lebenszufriedenheit belohnt wird. Die bisher zu diesem Thema vorliegenden Bücher erreichten nach meiner Meinung genau das Gegenteil: sie zeichnen ein nur schönes Bild von der Freimaurerei, einem hehren Menschheitsbund mit langer Traditon und barocken Logenhäusern. Die Realität ist aber anders, und auf eine gewisse Weise schöner, ehrlicher. Dieses Bild wollte ich zeichnen und Menschen trotz der Schwächen des Bundes für die Mitgliedschaft in einer Loge begeistern – weil die Stärken, wenn man sie den nutzt und einsetzt, bei Weitem überwiegen.

Als beständige Ausflucht aus der notwendigen Öffentlichkeitarbeit der Logen hörte ich immer wieder die in manchen Kreisen geradezu zum Mantra erhobene Aussagen „Qualität statt Quantität“. Man wollte damit ausdrücken, dass man die öffentliche Präsenz der Logen ablehnt und lieber so weitermachen möchte, wie immer: diejenigen aufnehmen, die zufällig kommen. Seit etlichen Jahren bemühe ich mich, mit vielen anderen Brüdern, um mehr und gute Öffentlichkeitsarbeit der Logen – und es zeichnen sich unübersehbare Erfolge ab. Die Mitgliedszahlen steigen und die Logen, die sich den Veränderungen der Zeit gestellt haben, die engagiert arbeiten, haben keine Nachwuchsprobleme. Sie nehmen gute Leute auf, ohne dass sie in irgendeiner Weise die maurerischen Prinzipien und Traditionen aufgeben mussten. Im Gegenteil.

Aus diesem Grunde sind meine Bücher auch bewusst für beide Leserschaften gedacht: Das „Bürgenbuch“ können auch Nichtfreimaurer beziehen, damit sie einen zukünftigen Bürgen fordern und anspornen können, damit sie wissen, was sie erwarten dürfen. Das „Interessentenbuch“ ist auch für Freimaurer empfehlenswert, weil sie besser verstehen können, was Interessenten wollen und was die Loge zu bieten hat – und was nicht.

Verfügbar bei allen Onlinehändlern und im Buchhandel

Das neue Buch „Warum gute Leute Freimaurer werden sollten. Und wie“ ist genau so wie das Buch „Freimaurerische Bürgschaft“ bei allen nennenswerten Online-Buchversendern, beispielsweise amazon.debod.de, bol.de, booklooker.de, buch24.de, buch.de, bücher.de, ebook.de, eurobuch.com, lehmanns.de, thalia.de u.a.

Natürlich sind meine Bücher auch über den Buchhandel erhältlich. Noch einfacher ist aber die Bestellung über den Shop auf dieser Seite.

Kaum da und schon ausverkauft!

Ein Teil der heutigen Aussendung.

Ich hatte die Hoffnung, das das neue Buch „Warum gute Leute Freimaurere werden sollten. Und wie.“ auf Interesse stoßen würde, aber mit dem Erfolg hatte ich nicht gerechnet: die erste bestellte Druckauflage war binnen weniger Tage ausverkauft. Heute habe ich einen ganzen Kofferraum voller Päckchen zur Post gebracht und im Moment habe ich nicht ein einziges Exemplar auf Lager. Dabei stehen etliche Bestellungen aus und täglich kommen neue. Erfreulicherweise hat das neue Buch auch die Nachfrage nach dem Ratgeber „Freimaurerische Bürgschaft“ angekurbelt, das ich nun ebenfalls zum wiederholten Male nachbestellen muss.

Aber kein Problem: eine weitere Lieferung wurde vor Tagen bestellt und wird in wenigen Tagen eintreffen. Dann werden die ausstehenden Bestellungen umgehend bearbeitet und die Bücher verschickt.

Ich freue mich sehr über die Nachfrage. Ganz offensichtlich trifft mein neues Buch einen Nerv, wie einige Kommentare zu den Bestellungen ahnen lassen. Viele haben mitgeteilt, dass das Lesen des Inhaltsverzeichnisses und des Vorwortes die Hoffnung geweckt haben, einen wirklichen Ratgeber zu erhalten, keine belanglose Schönfärberei. Und so ist es auch, denn bisher gibt es aus meiner Sicht noch kein Buch in dieser Art, das einem Interessenten die Gründe für und gegen einen Beitritt zur Freimaurerei so praxisnah beschreibt. Die vorliegende Literatur ist entweder recht oberflächlich oder sie beschreibt nur die Freimaurerei, ihre Geschichte, die Gegenwart und ein Wunschbild, bekümmert sich aber weniger um die Belange eines Interessenten.

Sachlich und liebevoll zugleich

Danke, daß Du dieses Buch geschrieben hast und Dank dafür daß Du es so schriebst: klarweisend sachlich und liebevoll zugleich. Es zeigt mir, daß es noch ernsthaftes Ringen um freimaurerische Werte gibt. Daher nochmals mein Dank. Br. R.L.

Dank für dieses wertvolle Buch.

Auch von mir vielen Dank für für dieses wertvolle Buch. Ich fand es es sehr hilfreich. Bei dem einen oder anderen Tipp habe ich sofort meine eigene Bürgschaft als Lehrling und meine erste aktuelle Bürgenschaft als Meister ins Gedächtnis gerufen und durchaus verbesserungswürdiges gefunden. Ich kann das Buch sehr empfehlen. Br. T.K.