Wie wird entschieden, wann man in einen anderen Grad kommt?

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Das wird in den Logen schon vom Verfahren her sehr unterschiedlich gehandhabt und ist zudem vom Einzelfall abhängig. Unter anderem ist es davon abhängig, wie oft man an den Zusammenkünften teilnimmt, wie man sich einbringt, sich entwickelt. Übliche Praxis ist jedoch, dass man mindestens ein Jahr benötigt, bis man in den nächsten Grad befördert wird.

In vielen Logen spielt der Bürge eine wichtige Rolle, da er seinen Schützling für eine Beförderung zum Gesellen oder Beförderung zum Meister vorschlagen kann. Die Entscheidung trifft in manchen Logen eine Versammlung der Meister, in anderen der Beamtenrat, wieder andere haben einen Ausschuss, selten entscheidet nur der Meister vom Stuhl.

Die Logen sind in ihren Entscheidungen souverän, eine generelle Antwort kann daher nicht gegeben werden.

Ich kann aber dazu raten, sich vor einer Aufnahme dazu keine Gedanken zu machen und auch nach einer Aufnahme nicht. Freimaurerei ist keine Karriereleiter, auch keine logeninterne, sondern ein Weg zur Selbsterkennung und -verbesserung. Das braucht Zeit, die sollte man sich lassen, und die Grade mit den verschiedenen Aufgabenstellungen haben ihre Berechtigung.

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